Dorothea Ruthemeier: Antagonismus oder Konkurrenz?
Zu zentralen Werkgruppen der 1980er Jahre von Wolfgang Rihm und Mathias Spahlinger



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Zusammenfassung des Inhalts

Mathias Spahlinger und Wolfgang Rihm – zwei Komponisten der Neuen Musik mit sehr unterschiedlichen Kompositionsansätzen. Beide werden bisweilen mit schlichten Etiketten versehen: Gilt der eine als »verkopft«, so der andere als »aus dem Bauch« heraus komponierend. Wenn Spahlinger und Rihm, deren künstlerisches Schaffen so verschieden ist, überhaupt näher verglichen werden, dann als Antagonisten in einem diametralen Gegensatz. Lässt sich aber nicht doch ein Bezugrahmen finden, der die Unterschiede ihrer Ansätze zwar keineswegs leugnet, doch beide Komponisten in ihrem künstlerischen Schaffen an historisch in den 1970er und 1980er Jahren verortbare Problemstellungen zurückbindet, die geeignet sind, die Positionen als gleichberechtigte Lösungsansätze aufzuweisen? Die Beantwortung dieser Frage bildet den Kern des Buches. Gemäß der Intention, auf diese Weise festgefahrene Argumentationsmuster aufzubrechen, lag darin von Anfang an die zentrale Herausforderung des Forschungsvorhabens. Der Ansatz, sich der Fragestellung ausschließlich anhand einzelner Werke zu nähern, schied aus Gründen ihrer offensichtlichen Unvergleichbarkeit aus. Als zielführend erwies sich im Hinblick auf eine Gegenüberstellung Spahlingers und Rihms vielmehr zweierlei: zum einen, die Untersuchungsperspektive auf jeweils zentrale Werkgruppen eines bestimmten Zeitraums auszuweiten, zum anderen, mehrere Handlungskonzepte, wie etwa die Skizzenarbeit oder die Art und Weise, wie über Musik gesprochen und geschrieben wird, einzubeziehen.
 

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Gesetzt wurde dieses Buch aus der »Quadraat«, einer mit schönen Details ausgestatteten Schrift, die von dem niederländischen Schrift-Designer Fred Smeijers (1961 geboren) zwischen 1992 und 1997 gezeichnet wurde. Für den Umschlag, die Titelei, die Überschriften und die Bildlegenden wurde die serifenlose Version* dieser Schrift verwendet. Gedruckt wurde das Buch auf »Alster«, ein holzfreies, säurefreies und alterungsbeständiges Werkdruckpapier** mit angenehm gelblichweißer Färbung und hohem, griffigem Volumen,*** das von der Firma Geese in Hamburg geliefert wurde. Ebenfalls aus Hamburg, von Igepa, stammt der holzfreie, ungestrichene**** Umschlagkarton »Design Offset«, der sich durch seine satinierte Oberfläche auszeichnet.

*      Serifen: Die »Füßchen« unten und oben an den Buchstaben von Antiqua- und Egyptienne-Schriften; Linear-Antiqua und Grotesk-Schriften sind dagegen serifenlos.
**    Werkdruckpapier: Ein sehr hochwertiges, maschinenglattes (so wie es aus der Papiermaschine kommt) oder (wie »Alster«) leicht satiniertes (geglättetes) und wenig geleimtes Druckpapier.
***  Papiervolumen: Das Alster-Werkdruckpapier mit einem Flächengewicht von 100g/qm hat 1,75faches Volumen, das heißt: Das Papier ist – im Vergleich zu einem Standardpapier mit demselben Flächengewicht und 1fachem Volumen – dicker, ohne schwerer zu sein.
**** Gestrichen/ungestrichen: Bei gestrichenen Papieren und Kartons wird die Oberfläche mit natürlichen Pigmenten (wie Kaolin und Kreide) sowie Bindemitteln bestrichen, die zwischen hochglanzpolierten heißen Walzen auf die Papieroberfläche aufgepreßt werden. Die Oberfläche (der »Strich«) kann matt oder glänzend sein (mit Zwischenstufen). Solche Papiere und Kartons eignen sich vor allem für brillante Farbabbildungen. Naturpapiere und -kartons sind dagegen ungestrichen. Sie können aber auch zwischen Walzen mehr oder weniger stark geglättet (satiniert) werden. Oder es werden Ihnen die verschiedensten Oberflächen eingeprägt (zum Beispiel mit Filz oder entsprechend gravierten Walzen).

Im folgenden sehen Sie einige Seiten aus dem Buch, die die oben gegebenen Erläuterungen illustrieren. Um diese PDF-Dateien ansehen zu können, benötigen Sie das Programm »Adobe Acrobat-Reader«.

Hintere Umschlagseite mit Buchrücken und vorderer Umschlagseite. Bitte bedenken Sie, daß die Farben, wie Sie sie am Bildschirm sehen, und auf dem gedruckten Buchumschlag mehr oder weniger stark voneinander abweichen können. Das hängt damit zusammen, daß wir für den Druck Sonderfarben verwenden, die mit dem 3-Farb-System eines Monitors (RGB-Modus) nicht adäquat wiedergegeben werden können. Diese Ansicht soll Ihnen nur eine ungefähre Vorstellung des Ganzen vermitteln.
Reihen- und Haupttitel auf einer Doppelseite (Seite 2 und 3)
Fünf verschiedene Seiten aus dem Buch
 

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Rezensionen

Die Musikforschung, Heft 3, 2014       Wie bereits die Thematik einer gegenüberstellenden Erforschung von Werk und Wirken Wolfgang Rihms und Mathias Spahlingers nahelegt, handelt es sich […] um eine ungewöhnliche, wenn nicht sogar mutige Arbeit, die zu in der Tat anstehenden Neubestimmungen vermeintlicher musikhistorischer Gegebenheiten beiträgt.        Simone Heilgendorff

 

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